Diabetes - Bescheid wissen - und rechtzeitig handeln
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Diabetes – Bescheid wissen – und rechtzeitig handeln

Wissenswerte Daten und Fakten zum Typ-2-Diabetes

Diabetes ist bundesweit die häufigste Stoffwechselerkrankung und damit eine echte Volkskrankheit. Die gute Nachricht: Je früher ein Diabetes erkannt wird, desto besser kann man ihn behandeln und sich vor Folgeerkrankungen schützen. Das sollte man dazu wissen:

1. 69 Prozent der Menschen in Deutschland kennen laut aktueller YouGov-Umfrage im Auftrag von Roche Diabetes Care mindestens eine Person mit Diabetes.

2. Etwa elf Millionen Menschen leben Schätzungen nach in Deutschland mit Diabetes. Rund 95 Prozent haben Typ-2-Diabetes und fünf Prozent Typ-1-Diabetes.

3. Dazu kommen rund zwei Millionen Menschen, die mit Diabetes leben, ohne es zu wissen. Denn es dauert im Durchschnitt acht Jahre, bis ein Typ-2-Diabetes diagnostiziert wird. Er kann sich unbemerkt entwickeln, weil es oft sehr lange dauert, bis typische Symptome auftreten. Dazu zählen vermehrter Durst, häufiges Wasserlassen, Müdigkeit, Antriebslosigkeit und Schwindel bis hin zum Koma.

4. Daher sollte man bei einem routinemäßigen Check-up ab dem 35. Lebensjahr den Nüchternblutzucker und den Zuckergehalt im Urin bestimmen lassen: „Die Tests geben wertvolle Hinweise, ob ein Diabetes-Risiko vorliegt. Ein Check ist auch schon zwischen 18 und 35 Jahren möglich“, erklärt Dr. Martina Hartmann, Fachärztin für Allgemeinmedizin in Mannheim. Je früher ein Diabetes erkannt wird, desto besser lässt er sich behandeln. Unter www.roche.de/diabetes gibt es mehr Infos.

5. Mit einem Teststreifen aus der Apotheke, der den Zuckergehalt im Urin anzeigt, oder einer Messung des Nüchternblutzuckers in der Apotheke kann man sich ein erstes Bild machen. „Generell gilt aber: Wenn man den Verdacht auf Diabetes hat, sollte man sich immer an die Hausärztin oder den Hausarzt wenden“, so Hartmann.

6. Mit einer Änderung des Lebensstils kann man die Blutzuckerwerte wieder in den Griff bekommen: „Dazu zählt, selbst zu kochen, sich ballaststoffreich zu ernähren, weniger Zucker und Fett zu sich zu nehmen, sich regelmäßig zu bewegen und das Körpergewicht zu reduzieren“, rät die Expertin.

7. Gelingt dies nicht, gibt es blutzuckersenkende Medikamente in Tablettenform. Sie helfen den Zellen, den Zucker aus dem Blut besser aufzunehmen. „Manchmal ist aber auch eine zusätzliche Insulingabe nötig, wenn Tabletten den Blutzucker nicht ausreichend senken“, so Hartmann.

8. Immer mehr junge Menschen sind von Diabetes betroffen. Der moderne Lebensstil spielt dabei eine entscheidende Rolle: „Kinder und auch Erwachsene verlernen zunehmend, sich zu bewegen, und verbringen immer mehr Zeit vor Rechner oder Fernseher. Dazu kommt eine von einer hohen Zufuhr an Fett und Zucker geprägte Ernährung“, erklärt die Fachärztin für Allgemeinmedizin.

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