Risikopersonen - Die Grippe greift das Herz an
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Risikopersonen – Die Grippe greift das Herz an

Risikopersonen – Die Grippe greift das Herz an

Eine Impfung kann besonders Risikopersonen vor einem Infarkt schützen

Risikopersonen – Die Grippe greift das Herz an : Wenn im Winter die Temperaturen fallen und die jährliche Grippewelle durch das Land rollt, steigt gleichzeitig die Zahl der Herzinfarkte deutlich an. Denn Grippeviren betreffen nicht immer nur die Atemwege, sondern schädigen oft auch das Herz-Kreislauf-System auf verschiedene Weise. Zum einen können sie das Pumporgan direkt angreifen. Zum anderen erhöht eine akute Atemwegsinfektion die Gerinnungsneigung des Blutes und macht so einen Gefäßverschluss wahrscheinlicher. Nicht zuletzt schwächen die Influenzaviren allgemein das Immunsystem. Die Folge: In den ersten sieben Tagen nach einer Grippediagnose erhöht sich das Herzinfarktrisiko um das Zehnfache, wie eine kanadische Studie zeigte.

Grippeimpfung senkt Infarktrisiko

Gerade Menschen, die bereits an einer Herz-Kreislauf-Erkrankung leiden – dazu gehören etwa Bluthochdruck, die koronare Herzkrankheit, Herzschwäche oder Herzrhythmusstörungen – sollten sich deshalb gut vor einer Infektion mit Influenzaviren schützen. Der beste Weg dafür ist die jährliche Grippeimpfung, die von der Ständigen Impfkommission (STIKO) für Betroffene ausdrücklich empfohlen wird. Mit dem kurzen Piks lässt sich einer Übersichtsstudie zufolge das Risiko für ein schweres kardiovaskuläres Ereignis wie einen Infarkt um mehr als ein Drittel senken. Herz-Kreislauf-Patienten sollten deshalb rechtzeitig bei ihrem Hausarzt einen Impftermin ausmachen – die Kosten werden von den Krankenkassen erstattet. Im Winterhalbjahr 2020/21 ist der Grippeschutz besonders wichtig, da so angesichts der Covid-19-Pandemie ein Mix gefährlicher Infektionen vermieden werden kann.

Weitere Grippe-Risikogruppen

Die STIKO-Empfehlung für die Grippeimpfung gilt darüber hinaus auch für Menschen mit anderen Grunderkrankungen wie Diabetes, Asthma, chronisch obstruktiver Lungenerkrankung (COPD), Leber- und Nierenkrankheiten, neurologischen Leiden wie Multipler Sklerose oder einer Immunschwäche etwa aufgrund einer Chemotherapie. Da das Alter ebenfalls ein Risikofaktor für schwere oder tödliche Grippeverläufe ist, sollten sich über 60-Jährige selbst bei ansonsten gutem Gesundheitszustand generell impfen lassen.

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