Hitzewallungen und eine starke Periode
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Hitzewallungen und eine starke Periode

Hitzewallungen und eine starke Periode

Sanfte Hilfe in den Wechseljahren

Hitzewallungen und eine starke Periode : Die Familienplanung ist meist abgeschlossen, die Kinder sind aus dem Gröbsten heraus – Frauen Mitte 40 stehen vor einem spannenden neuen Lebensabschnitt. Doch nicht nur ihr Alltag, auch ihr Körper verändert sich und nähert sich allmählich den Wechseljahren. Diese können mit unterschiedlichen Beschwerden einhergehen: Einige Frauen leiden unter Hitzewallungen, andere unter langen und heftigen Regelblutungen. Kleine Änderungen im Lebensstil und moderne Therapien helfen auf sanfte Weise.

Zyklus aus dem Takt

Verantwortlich für die Beschwerden ist die hormonelle Umstellung, die mit den Wechseljahren einhergeht. Der Körper verringert nach und nach die Produktion der weiblichen Sexualhormone Östrogen und Gestagen. Dadurch gerät der Zyklus aus dem gewohnten Takt: Bei einigen Frauen bleibt die Periode plötzlich ganz aus, bei anderen verstärkt sie sich über das normale Maß hinaus.
Menorrhagie, wie eine starke und langanhaltende Regelblutung auch genannt wird, schränkt die Lebensqualität vieler Frauen erheblich ein. Um die Blutungen zu lindern, kann der Frauenarzt zum Beispiel Hormonpräparate verschreiben. Bei sehr ausgeprägten Beschwerden empfiehlt er eventuell, die Gebärmutter entfernen zu lassen. Doch viele Frauen schrecken vor einem so drastischen Eingriff zurück und wünschen sich eine hormonfreie Alternative. In diesem Fall könnte die NovaSure-Methode für sie infrage kommen: Bei diesem minimal-invasiven Verfahren wird die Gebärmutterschleimhaut durch Hitze verödet. Sie kann sich daraufhin während des Zyklus nicht mehr vollständig aufbauen, sodass die Regelblutungen stark verringert werden oder sogar ganz ausbleiben. Weitere Informationen unter Webseite

Bewegung hilft dreifach

Da das Hormon Östrogen unter anderem auch an der Wärmeregulierung des Körpers beteiligt ist, gehören Hitzewallungen zu den häufigsten Symptomen der Menopause. Auch eine Gewichtszunahme, Schlafstörungen und depressive Verstimmungen treten gelegentlich auf. Kleine Änderungen des Lebensstils können helfen, die Beschwerden sanft zu lindern: Trinken Sie zum Beispiel Kaffee und Alkohol nur in Maßen und meiden Sie stark gewürzte Mahlzeiten. Die Speisen regen die Wärmebildung im Körper zusätzlich an. Regelmäßige sportliche Betätigung hilft Frauen in den Wechseljahren dreifach: Sie wirkt stimmungsaufhellend, beugt überflüssigen Pfunden vor, baut Stresshormone ab – und kann so zu einem besseren Schlaf beitragen.

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