Atemaussetzer - Mehr als nur Schnarchen
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Atemaussetzer – Mehr als nur Schnarchen

Atemaussetzer – Mehr als nur Schnarchen

Nächtliche Atemaussetzer bei Obstruktiver Schlafapnoe können gefährlich sein

Atemaussetzer – Mehr als nur Schnarchen : Ein Szenario, das wohl vielen bekannt ist: Gerade will man sanft ins Reich der Träume gleiten, da wird man von lautstarkem Röcheln und Schnauben aus dem Nachbarbett zurück in die wache Realität gerissen. Die erholsame Nachtruhe ist dahin. Schnarchen entsteht während des Schlafs in den oberen Atemwegen durch Vibration der Weichteile im Rachen. Die nächtliche Sägerei ist an sich keine Krankheit, kann aber sowohl für den Betroffenen als auch für seine Umgebung sehr belastend sein. Doch nicht selten steckt mehr hinter dem lauten Schnarchen: Es kann eine Vorstufe zur Obstruktiven Schlafapnoe (OSA) sein, einer ernst zu nehmenden Erkrankung.

Tagesmüdigkeit und Leistungsabfall

Dabei verschließen sich die oberen Atemwege, weil der Zungenmuskel und benachbarte Bereiche erschlaffen. Die Atmung setzt aus, der Sauerstoffgehalt im Blut sinkt. Es folgen kurze Weckreaktionen des Körpers, die den erholsamen Schlaf nachhaltig stören. Tagsüber sind Betroffene häufig müde, trotz ausreichend langer Schlafdauer. Oft werden Konzentrationsprobleme oder ein Leistungsabfall beobachtet. Unbehandelt kann Obstruktive Schlafapnoe die Gefahr für die Entstehung von Bluthochdruck, Herzinfarkt, Schlaganfall, Diabetes Typ 2 und Depressionen erhöhen. Die Standardtherapie erfolgt durch eine CPAP-Maske (Continuous Positive Airway Pressure), welche die Atemwege mit leichtem Überdruck wirkungsvoll offen hält. Doch viele Betroffene klagen über Nebenwirkungen wie Mundtrockenheit, eine gereizte oder verstopfte Nase, Druckstellen oder gar Angstzustände. Daher brechen etliche Patienten die Behandlung ab. Wer mit der CPAP-Maske nicht zurechtkommt, kann mit dem Zungenschrittmacher von Inspire eine wirksame Alternative finden. Die Therapie ist geeignet bei einer mittleren bis schweren OSA und wenn der Body Mass Index (BMI) unter dem Schwellenwert 35 liegt.

Sanfte Zungenstimulation

Der Einsatz des Zungenschrittmachers funktioniert auf Knopfdruck, er arbeitet im Einklang mit der natürlichen Atmung. Durch eine milde Stimulation werden die Atemwege sanft offen gehalten und die Schlafqualität unterstützt. So können Betroffene morgens erholt aufwachen. Infos und eine kostenlose Beratungshotline gibt es unter www.therapie-auf-knopfdruck.de. Studien haben gezeigt, dass durch die Inspire Therapie das Schnarchen deutlich reduziert werden kann oder sogar ganz verschwindet – was auch dem Partner zugutekommt.

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